Gedankensplitter

2. Oktober 2017

 

Gerade heute –

              achte auf deine Worte

 

Heute ist mein Reiki-Meister-Geburtstag. Vor 17 Jahren erhielt ich nach langem und intensivem Training meine Einweihung zur Reiki-Meisterin und damit die Anerkennung und Erlaubnis, andere Menschen in Reiki einzuweihen. So lange gehe ich nun schon diesen Pfad, der 1996 mit meiner eigenen Einweihung in Reiki, in den 1. Grad, begann. Das Lernen sowie das Lehren hören niemals auf und das ist wunderbar!

Als ich heute früh wach wurde, schlugen die Regentropfen in gleichmäßiger und steter Melodie an die Fensterscheiben. Ach – noch ein Weilchen liegen bleiben, langsam wach werden, mir selbst etwas Reiki  geben, die Gedanken laufen lassen… Da wurde mir bewusst, welcher Tag heute ist: Mein Reiki-Meister-Geburtstag – und ich musste schmunzeln, denn spontan kam mir in diesem Zusammenhang der Satz „Achte auf deine Worte, achte auf das was du dir wünschst!“ in den Sinn.

 

Ich hatte mir damals einen ganz besonderen Platz für die Einweihung gewünscht. Es sollte in Mecklenburg sein, weil ich diese weite Landschaft so liebe und so dankbar bin, dass wir Wessis nach dem Mauerfall nun auch komplikationslos in den Osten reisen können. Das zweite Kriterium war Wasser: Ich liebe das Meer, Flüsse, Seen. Dort tanke ich Kraft und so war klar, dass der Einweihungsplatz im Freien und möglichst am Meer oder zumindest an einem See sein sollte. So fand ich schließlich die Gemeinde Dümmer mit dem Dümmersee (nicht zu verwechseln mit dem Dümmer in Niedersachsen). Es gab auch ein nettes kleines Hotel, dem ein kleiner Vogelgarten und ein Café angeschlossen waren. Als Einweihungstag hatten wir den 3. Oktober, den Tag der deutschen Einheit, ins Auge gefasst und so war alles prima und gut vorbereitet.

Diese ganze Intensivwoche über, mit der das Meistertrainingsjahr abgeschlossen werden sollte, hatten wir ganz wunderbares sonniges und warmes Herbstwetter und so waren wir viel im Freien. Nachdem wir den geeigneten Einweihungsplatz gefunden hatten – ein großes Hügelgrab mit einer immensen wunderbaren Energie, das mitten auf einem dieser riesigen mecklenburgischen Äcker lag – nutzten wir die Zeit, um uns mit diesem Platz zu verbinden.  Er lag zwar nicht direkt am See, wie ich eigentlich ja wollte, der See war auch nicht zu sehen, aber zu wissen, dass er hinter dem Acker in der Nähe war, genügte mir. Dies war definitiv mein Einweihungsplatz.

Schnell  war uns klar, dass bereits der 2. Oktober der Einweihungstag sein sollte. Darauf arbeiteten wir in dieser Woche hin und alles fühlte sich rund an.  Ja und dann machte ich eine wichtige Erfahrung, was das Wünschen angeht. Genau wie heute fing auch im Jahr 2000 der 2. Oktober  nämlich mit Regen an. Regen, Regen, Regen --- den ganzen Morgen. So nutzten wir die Zeit für letzte Übungen, Symbole malen, in Stille gehen, Reiki praktizieren…. und gegen Mittag hielt es uns beide nicht mehr, eine innere Unruhe, ein Gezogensein machte sich breit und ein Gefühl, dass wir nun endlich los MÜSSEN und mittlerweile war es uns egal, ob es nun regnet oder nicht.  So fand meine Meister-Einweihung an MEINEM Platz im Regen statt. Und es war einfach schön, fast magisch und vor allem sehr beindruckend. Ja, als wir dann fertig waren, ihr ahnt es sicher schon, hörte es auf zu regnen und die Sonne kam wieder hervor.

 

Achte auf deine Worte, achte auf das was du dir wünschst! Worte tragen Energie, die schneller freigesetzt werden kann, als wir manchmal denken. Ich hatte mir eine Einweihung am Wasser gewünscht und da der See ca. 1 km entfernt war, bekam ich eben das Wasser von oben J und in diesem Fall war es für mich alles genau richtig so, wie es war.  Dennoch habe ich daraus gelernt, wie wichtig es ist, auf die Worte zu achten. Auch rückblickend betrachtet fallen mir viele Begebenheiten ein, in denen ich die Erfahrung mit der Kraft der Worte machte. Manche Erfahrungen waren angenehm, wie die meiner Meister-Einweihung, auf andere wiederum hätte ich gern verzichtet.

 

Niemand sollte sich dazu verleiten lassen, den derzeit fast salonfähig gewordenen Hass-Tyraden und Hetzereien jeglicher Art zu erliegen und sie nachzuplappern. Wählen wir doch lieber unsere Worte achtsam, liebevoll  und in Respekt einem jeden Geschöpf dieser Welt gegenüber. Wir alle wurden einst rein, pur, nackt, unbefangen und hilfsbedürftig geboren. Alles andere hat sich entwickelt durch die Prägung all dessen was uns so begegnet(e), in der Familie, in der Schule, im Beruf, in der Gesellschaft etc. Das alles prägte uns, soll und darf allerdings keine Entschuldigung sein, im Gegenteil! Ist nicht letztlich alles Negative und Böse in den Menschen und in der Welt einfach nur ein Schrei nach Liebe und Zuwendung? Also probieren wir doch mal, Liebe und Zuwendung in Worte, Gesten, Haltung, Handlung hineinzugeben, für uns selbst, für alle anderen und in die Welt hinein.

 

Alles Liebe für DICH und DICH und DICH … für EUCH ALLE,

eure Petra

 

30. Mai 2017

 

„Sei selbst der Wandel, den du in der Welt sehen möchtest“

Mahatma Gandhi

 

Wenn ich mich so umgucke, dann sehe ich täglich schlimme Berichte über das, was in der Welt so los ist. Eine Negativschlagzeile jagt die nächste, landet in den Endlosschleifen der Medien und wird noch ein Stückchen weiter hochstilisiert. Es gibt ja dieses spirituelle Gesetz, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt, also werden Chaos und Panik immer größer, die Leute werden immer unzufriedener und handeln demzufolge auch immer kopfloser. Dies können wir im Kleinen als auch im Großen in der Weltpolitik täglich beobachten.

Dabei glaube ich, dass jeder Mensch sich danach sehnt, eigenen inneren Frieden zu haben und sich einfach nur wohlfühlen und ein gutes Leben haben will.   

Der Mensch an sich ist  ja nun aber bequem und verändert sich nicht gern, erwartet aber gleichzeitig, dass sich „die Anderen“ und „die Welt da draußen“ bitte schön ändern sollen.

 

Sei selbst der Wandel, den du in der Welt sehen möchtest war auch das Thema unserer diesjährigen internationalen Reiki Alliance Meisterkonferenz, an der ich kürzlich teilgenommen habe. Dieser Satz von Gandhi gefällt mir sehr gut und schon lange, so auch als Vorbereitung auf dieses Treffen mit Reiki-Meister-Kollegen, denke ich sehr viel darüber nach, wie ich selbst der Wandel sein kann, den ich mir für diese Welt wünsche und was ich selbst dafür tun kann, um meinen klitzekleinen Beitrag als Eine von Vielen für die Welt zu geben und wo ich selbst meine eigenen Gedanken, Vorstellung und Handeln vielleicht mal überdenken sollte. 

 

Wir müssen alle bei uns selbst beginnen und wenn wir an uns selbst arbeiten, dies mit Hingabe und Mitgefühl tun, dann kann dies letztlich auch in die Welt hinaus getragen werden. Es kann sehr spannend und schön sein, sich im Positiven nach vorn zu entwickeln.

 

Frieden fängt an mit dem Frieden in mir und in dir, in jedem von uns. Zünde also dein eigenes kleines Licht in dir an, so dass es in der Summe unserer vielen kleinen Lichter dann die Welt heller und zu einem guten Ort machen kann. Wir brauchen die Welt, die Welt braucht uns nicht! Wir sollten sorgsam mit ihr und ihren Bewohnern umgehen.

 

Mein Weg, dies in mir zu kreieren und zu fördern und somit meinen Teil der Selbstverantwortung zu übernehmen, ist Reiki. Mit meiner täglichen Reiki Selbstbehandlung komme ich in Frieden mit mir selbst und das setzt Entspannung und balancierende Impulse frei. Mit Reiki kann ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, friedvolle Energie in die Welt zu bringen.

 

Was ist dein Weg, der Wandel zu sein, den du in der Welt sehen möchtest? Ich würde mich freuen, von dir darüber zu hören oder zu lesen.

 

Namasté – mein Herz grüßt dein Herz, grüßt eure Herzen!

Eure Petra

 

1. Februar 2017

 

Achte und respektiere dich selbst...

 

Es ist Februar… es ist bereits wieder früher und länger hell. Noch ist es Winter und kalt aber die Vögel zwitschern bereits intensiver und fast frühlingshaft. Viele Menschen stehen in den Startlöchern und planen das neue Gartenjahr, den Frühjahrsputz, Renovierungen, den Urlaub. Alle warten enthusiastisch darauf, endlich loslegen zu können.

Hört sich ja eigentlich alles prima an. Allerdings sind viele Menschen jedes Jahr am Ende des Winters nach der Weihnachtszeit, nach den Jahresabschlüssen, vor den neuen Jahresprojekten und bevor das Jahr überhaupt richtig losgehen kann, völlig erschöpft. Die Reserven sind aufgebraucht, Erkältungen, Grippe oder andere Erkrankungen haben leichteres Spiel, „krank machen“ willst du nicht, es könnte ja als Schwäche ausgelegt werden und so schleppst dich also lieber zur Arbeit, ganz brav, um die Erwartungen, die du glaubst, andere hätten sie an dich, zu erfüllen. Das Ende vom Lied ist dabei allerdings meistens, dass der Körper immer anfälliger und du immer unzufriedener wirst. Burnout lässt grüßen….. Ist es das wirklich wert?

 

Bedenke: DU BIST DER WICHTIGSTE MENSCH IN DEINEM LEBEN!

 

Nur dann, wenn es dir gut geht, wenn du so gut es dir möglich ist, gut für dich sorgst, nur dann macht das Leben drumherum Freude, nur dann kannst du optimal Aufgaben erfüllen und deine Kraft nach außen geben. Das gilt für alle Bereiche: Arbeit, Familie, Freunde, Freizeit.

 

Ich glaube, jeder Mensch kennt diese Momente, wo der Stress einen packt. Über die Jahre habe ich gelernt, wie wichtig es ist, die Signale rechtzeitig zu erkennen und auf meine Bedürfnisse zu achten. Wenn ich mich dann doch „verzettel“, ruhe ich ganz bewusst aus, um mit Hilfe von Reiki wieder Kraft zu schöpfen und dann kann ich die Dinge machen, die (mir) wichtig sind.

 

Daher mach hin und wieder mal ganz bewusst eine Pause! Ruh dich aus, mach dir einen Tee oder Kaffee, gehe eine Runde spazieren, lies ein Buch, mache eine ReikiBehandlung oder lasse dich behandeln, gönne dir eine Massage, tu das, was dir richtig gut tut! Zeit für dich ist ein Ausdruck von Achtung und Respekt dir selbst gegenüber. Ich bezeichne dies als „Ich-Zeit“ und sie ist so wichtig. Natürlich können wir darüber nicht immer und zu jedem Zeitpunkt alles liegen lassen, weil irgendwann ja doch die anfallenden Dinge erledigt werden müssen. Können aber nicht hin und wieder doch mal Abstriche gemacht werden, zumindest dort, wo es sich gut einrichten lässt?

Das Leben ist so kostbar! Genieße es jeden Augenblick! Auch Entspannungsphasen zum Kraft schöpfen gehören dazu, dann bekommt alles wieder einen  richtig guten Schwung.

 

Psst - hör mal – die Amseln und Meisen - wie schön sie zwitschern! Das Frühjahr kommt bald und wenn du in der Zwischenzeit dir selbst etwas richtig Gutes tust, kannst du mit umso mehr Elan und Freude deine Pläne in die Tat umsetzen.

 

Alles Liebe

Petra

 

1. Januar 2017

 

Sei dankbar…

 

Ganz frisch ist noch das neue Jahr, ganz neu und pur und doch ist es nicht ganz jungfräulich, denn es  trägt ja auch die Energien der letzten Jahre in sich. Wie oft habe ich in den letzten Wochen und Monaten gehört „Ach, wäre 2016 doch endlich vorbei. Es war ein hartes Jahr und es wird Zeit, dass es besser wird und das hoffe ich von 2017!“ Ja, nun ist es da, das sehnlichst erwartete 2017. Ob wirklich alles besser wird, liegt auch an uns, an jedem selbst. Was heißt eigentlich „besser“? Ist es ein objektives „besser“ oder doch eher ein subjektives? Wahrscheinlich ist es ein Mix aus beidem, denn was für mich besser ist, muss es für dich noch lange nicht sein und umgekehrt ist es genauso. Also bleibt für jeden Einzelnen die Arbeit an sich selbst, um das was besser ist, überhaupt im Innen wahrnehmen zu können. All zu oft wird nämlich der Fokus viel zu sehr ins Außen auf „die anderen“ gelenkt, anstatt erst einmal bei sich selbst zu schauen.

 

Hawayo Takata, die 3. Linienträgerin des Reiki Usui Shiki Ryoho, hat ihren Studenten immer wieder mit auf den Weg gegeben: „Sei dankbar [für das was du hast und bist]und zähle täglich deine Segnungen.“

 

So bin ich äußerst dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich keinen Hunger leide, dass es mir gut geht, dass ich eine tolle Familie habe, dass ich eine Arbeit ausüben kann die für mich Berufung ist, dass ich so viele Menschen auf ihrem Weg mit Reiki begleiten durfte und darf, dass ich in einer wunderbaren Gegend lebe, ….  Und vor allem bin ich dankbar, dass ich bin wie ich bin.

 

Vielleicht mögt ihr auch einmal überlegen, worüber ihr gerade heute, gerade jetzt in diesem Moment dankbar seid. Es lohnt sich, denn das Bewusstsein von Dankbarkeit im Alltag macht das Leben insgesamt viel angenehmer, auch wenn es hier und dort „besser“ sein könnte.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein ganz wunderbares und neues Jahr, in dem für euch das besser wird, was ihr euch erhofft.

 

Alles Liebe,

eure Petra